Wer kennt das nicht? Wer lockige Haare hat, wünscht sich oft glattes Haar. Und wer glatte Haare hat möchte gern etwas mehr Volumen oder Locken. Bei den aktuellen Frisurentrends 2010 sind Lockenfrisuren ein großes Thema, aus diesem Grund möchte man liebsten jeder selber Locken machen um etwas Geld zu sparen.

Heute ist das alles kein Problem mehr, und Sie können sich innerhalb weniger Minuten eine Lockenpracht ins Haar formen. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Am schnellsten bekommen Sie Wellen bzw. Locken ins Haar, mit einem Lockenstab oder einer Rundbürste und einem Fön. Hierbei wickeln Sie die Haare ganz einfach um die Bürste, oder dem Lockenstab. Der Lockenstab erhitzt sich und es entstehen Locken. Bei der Variante mit der Rundbürste ist es ähnlich. Hier entsteht die Wärme durch den Fön. Der Vorteil ist ein geringer Zeitaufwand. Nachteil ist jedoch, dass die Locken nur von kurzer Dauer sind.

Ebenso schnell bekommen Sie Locken mit einem Glätteisen ins Haar. Die meisten Glätteisen haben einen zusätzlichen Aufsatz für große Wellen oder kleine Locken. Wählen Sie einfach den beliebigen Aufsatz aus und setzen ihn nach Bedienungsanleitung auf das Glätteisen auf. Der Rest geht dann ganz einfach. Sie klemmen die Haarsträhnen einzeln in das Glätteisen und lassen sie kurze Zeit darin, und schon haben Sie Locken.
Bei diesen Varianten entstehen die Locken durch starke Hitzeeinwirkung auf das Haar. Wer so schon ein sehr trockenes Haar hat, sollte sich eher eine andere Möglichkeit auswählen, um das Haar nicht weiter zu strapazieren. Bei gesundem Haar gilt natürlich auch, zusätzlich ein Pflegepräparat zu verwenden. Im Kosmetikfachhandel oder bei Ihrem Friseur wird man Sie sicherlich gut beraten.

Viel mehr Möglichkeiten und eine längere Haltbarkeit versprechen Lockenwickler. Wer sehr lange Haare hat, benötigt etwas Hilfe. Bei einem halblangem Haar, kann man die Wickler ohne Probleme selbst ins Haar aufwickeln. Lockenwickler gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen. So dass man viele verschiedene Looks kreieren kann.
Von Thermolockewicklern, die vorher in heißem Wasser oder einem technischen Gerät erhitzt werden, bis hin zu den Klassikern. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Locken halten etwas länger, als die mit dem Lockenstab. Der Zeitaufwand ist hier aber etwas größer. Die gleiche Wirkung versprechen Papilotten. Das sind kleine Stäbchen, um denen ein Ring aus Gummi ist. Man wickelt sie wie einen Lockenwickler ins Haar und lässt sie so lange im Haar, bis die Haare trocken sind. Danach wickelt man sie aus und hat Locken.
Ein Tipp für Lockenwickler und Papilotten ist, die Haare unter einer Trockenhaube zu trocknen. So muss man nicht zu lange warten.

Bevor man sich Locken ins Haar dreht, sollte man einen Haarfestiger, den es in Form eines Sprays oder eines Haarschaumes gitb, im Haar verteilen. So hat das Haar besseren Halt und die Locken bleiben Ihnen länger erhalten.

Wer sich jedoch langanhaltende Locken wünscht, gibt es nur den Weg zum Friseur. Denn dies schafft nur eine Dauerwelle. Diese gibt es mittlerweile auch im Handel zum selber machen. Aber ich rate Ihnen, sollten Sie sich für eine Dauerwelle entscheiden, diese von einem Fachmann machen zu lassen.
Aber bei so vielen Möglichkeiten, sich Locken selbst ins Haar zu machen, ist bestimmt auch etwas für Sie dabei.