Unter einem Haartrockner versteht man im Allgemeinen einen Haarfön oder eine Trockenhaube im Friseursalon. Für den privaten Gebrauch sind jedoch eher nur die Geräte aus der Kategorie Föhn interessant. Hier gilt es nun zwischen den verschiedenen Typen zu unterscheiden.

Je nach Haartyp und gewünschtem Ergebnis, sollte der Fön sorgfältig ausgewählt werden. Ist der Haartrockner für lockiges Haar vorgesehen, sollte man unbedingt darauf achten, einen Haarfön mit einem passenden Aufsatz, nämlich einem Diffuser, zu kaufen. Soll das Gerät jedoch eher für das Glätten der Haare geeignet sein ist ein Fön mit Kammaufsatz sehr praktisch. Falls man nur Volumen in die Haare einbringen möchte ist nicht unbedingt ein Aufsatz von Nöten. Wichtig zu beachten ist auch die Möglichkeit der Regelung der Hitze und der Luftstärke am Gerät selbst, da ein zu langes Einwirken von zu starker Hitze das Haar schädigen und die Frisur zerstören kann. Ein Prüfzeichen am Gerät selbst sollte nach Möglichkeit auch vorhanden sein, da es sich hierbei um ein Gerät handelt das an das Stromnetz angeschlossen wird und sich durch den Kauf eines geprüften Haartrockners unschöne Stromschläge oder diverse andere Unfälle durch unsaubere Verarbeitung vermeiden lassen können.

Beim Kauf von gebrauchten Geräten sollte man sehr vorsichtig sein und als erstes die Sicherheit in Augenschein nehmen und natürlich auch die Sauberkeit des Gerätes. Haartrockner müssen auch nicht immer teuer sein um qualitativ hochwertig zu sein allerdings sollte man nicht zu sehr sparen, da ansonsten die Lebenserwartung des Geräts nicht die höchste sein kann. Wer etwas handliches für unterwegs sucht ist mit einem Reisefön gut bedient. Reisehaartrockner haben meist einen Ersatzanschluss für nicht europäische Steckdosen und einen Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto.

Jedoch aufgepasst: Wer einen Reisefön in einem LKW benutzen möchte muss sich vorher informieren, ob das Gerät auch auf 24V funktioniert, ansonsten kann es zu einem Kurzschluss kommen. Falls das Gerät nicht auf dieser Spannung läuft, kann man sich auch einen Strom-Wandler kaufen. Normale Haartrockner sind bereits für unter 20 Euro im Handel erhältlich haben jedoch keine wirklich feste obere Preisgrenze, so kann man einen Fön für 60 Euro kaufen oder auch für mehrere hundert Euro, hier besteht die einzige Grenze in der Belastbarkeit des Geldbeutels des Käufers!

Worauf bei der Verwendung des Föns zu achten ist, ist dass nichts hinten in den Ventilator gerät falls dieser offen oder mit einer gröberen Abdeckung versehen ist. Man sollte auch keine Stylingprodukte, wie Haargel oder Schaumfestiger, sollten diese verwendet werden an den sich erhitzenden Teil des Föns gelangen lassen, da diese bei längerer Benutzung des Geräts und dem damit verbundenem Heißlaufen, anfangen können zu schmoren und dabei ungesunde Dämpfe freisetzen, mal ganz von dem unangenehmen Geruch abgesehen.

Der Fön selbst sollte auch nicht zu dicht an die Kopfhaut gebracht werden, da diese sonst durch die Hitze ausgetrocknet und somit geschädigt werden kann, zumindest bei häufiger Anwendung. Dies gilt auch für das Haar selbst. Bei täglichem Gebrauch eines Haartrockners können die Haare brüchig werden. Daher ist dem Benutzer eines Haartrockners zu raten, das Haar nur aus einer angemessenen Entfernung zu föhnen, oder falls der Ansatz geföhnt werden soll, diesen mit einer Rundbürste oder einem Kamm ein wenig von der Kopfhaut zu entfernen.

Abschließend lässt sich sagen, wer einige Grundregeln im Kauf und im Umgang mit Haartrocknern beachtet, kann sich eine Menge Geld für den Friseur sparen indem er sich die schönsten Frisuren, wenn auch erst nach etwas Übung, selber zaubern kann!

Und last but not least noch eine Ergänzung:

Das Unternehmen AEG brachte vor langer langer Zeit einen Haartrockner auf den Markt. Dieser wurde Haarfön genannt. Nachdem sich dieses Modell so gut verkaufte, nahmen die Konsumenten diese von AEG eingetragene Wortmarke in den Sprachgebrauch auf. Wenn man heute von Haarföne spricht denkt niemand automatisch an die Firma AEG. Genauso wenig wie bei den Begriffen: Tixo, Uhu, Taft und Handy. Oder wissen Sie welche Hersteller hinter diesen mittlerweile Gebrauchsworten stecken? Trotzdem bleibt Haarfön Eigentum der Firma AEG und deshalb gibt es auch keinen anderen Haartrockner Hersteller der ein Modell mit dem Namen Haarfön auf den Markt bringt. Das finden wir auch gut so, denn ich möchte auch keinen Taft von der Firma Wella kaufen, sondern den guten alten von Schwarzkopf!

Falls Sie einen guten Haartrockner suchen und unschlüssig sind, besuchen Sie bitte den Link: Haartrockner Testberichte. Mehr Informationen über Profi-Haartrockner werden Sie kaum finden und auch die Aktuelle Testempfehlung resultiert aus jahrelangem Einsatz im eigenen Friseursalon. Viel Spaß beim Lesen!