Aktuelle News aus dem Friseurbedarf und Frisuren 2012 Bereich.

Ich gehe gerne zum Friseur, weil ich mir gerne eine Auszeit nehme und dabei das Angenehme mit dem Praktischen verbinde. Gibt es etwas Schöneres, als eine Kopfmassage? Damit beginnt der Besuch beim Friseur, beim Haare waschen darf ich mich zurücklehnen, die Augen schließen und meine Friseurin einfach nur mal machen lassen. Die Entspannung genieße ich sehr, und wenn ich dann auch noch gefragt werde, ob „es“ denn so recht sei, dann habe ich schon manchmal Mühe, überhaupt etwas anderes zu antworten, also nur ein wohliges „Hmmh“.
Aber meine Friseurin kennt mich schon, und weiß, welches Shampoo und welches Pflegemittel ich gerne haben möchte. Nach dem Waschen kommt die Frage: „wie immer?“, und ich genieße es sehr, nicht viel erklären zu müssen, denn Jenny, so heißt meine Stammfriseurin, weiß am besten, was zu mir passt. Wenn ich aber doch mal eine Veränderung haben möchte, dann berät sie mich.
Statistiken belegen, dass Frauen bei Liebeskummer ihre Haare abschneiden lassen wollen.
Zum Glück weigert sich Jenny jedes Mal standhaft. Wo sie aber immer gleich begeistert mitmacht ist, wenn ich den Wunsch nach Farbe habe. Ob Strähnchen eher unauffällig ausfallen sollen, oder Lichteffekte ins Haar zaubern sollen, ob sie blau, grün oder orange werden sollen, oder ob eher die dezente Variante mit einem oder zwei Tönen heller als die Naturfarbe … das Experimentieren macht uns beiden Spaß. Wenn die Wahl getroffen ist, und Jenny alles gemischt und gerührt hat, was sie braucht, um mir (meistens) zwei verschiedene Töne ins Haar zu zaubern, kommt die Konversation.
„Wohin geht es denn in den Urlaub?“, das ist wohl die typische Friseurfrage, die sie mir zum Glück nicht stellt.
Das würde auch nur Sinn machen, wenn ich nur alle halbe Jahre mal zum Friseur gehen würde. Stattdessen fragt sie mich doch tatsächlich, wie der Film war, den ich nach dem letzten Besuch anschauen wollte. Welcher Film, so frage ich mich, denn Jenny hat wohl ein besseres Gedächtnis als ich. Bewundernswert, wie sie, und wohl die meisten Kollegen und Kolleginnen ihres Berufsstandes, sich solche Sachen merken können. Oder machen Friseure sich über solche Tatbestände Notizen auf den Karteikarten, von denen der Kunde denkt, da steht nur die Bestellnummer der Coloration?
Wie dem auch sei, sie kennt sich aus in meinem Leben, und das ist gut so.
Schließlich vertraue ich ihr meine Haare an, und das macht man(n)/frau ja nicht so locker. Jetzt noch einen Blick in die aktuelle Fraueninformationspresse, nachlesen, wer grad mit wem, was in Königshäusern momentan so getrieben wird und was ich in der kommenden Saison tragen soll, und schon weiß ich wieder über alle wichtigen Dinge Bescheid. Jenny bringt nun noch das Finish auf meinem Kopf, das bedeutet, sie sprayt hier und zupft da, und macht noch irgendwas, damit es schön glänzt und schon bin ich wieder die Schönste in meiner Haut. Ich fühle mich wohl, sehe gut aus, rieche gut, bin entspannt und gut gelaunt.
Ein Friseurbesuch ist für mich die beste Medizin!
Geht es Euch ähnlich? Dann schreibt mir doch ein paar ähnliche Erfahrungen als Kommentar in diesem Artikel hinein!