Frauen die von der Natur aus mit glattem Haar ausgestattet sind, wünschen sich meistens lockige Frisuren.

Sie beneiden die Geschlechtsgenossinnen, denen mit den Genen die Locken in die Wiege bzw. ins Haar gelegt wurden. Seit Jahrhunderten helfen die Frauen der Natur, wo sie nach Ansicht der Frau versagt hat, auf die Sprünge. Als Frau hat man die Möglichkeit, kann man die gewünschten Locken selber machen und täglich neu ins Haar zaubern oder sie kann auch in die Chemietrickkiste greifen und sich eine Dauerwelle machen oder vom Frisör machen lassen. Jedem sind bestimmt alte Bilder oder Filmszenen bekannt, auf denen die Damen mit Wicklern im Haar zu sehen sind. Diese Wickler damals waren sehr unbequem. Zuerst wurden sie aus Drahtgeflecht hergestellt, später aus Hartplastik. Man kann sich nun vorstellen, dass die Frau darauf nicht besonders erholsam schlafen konnte. Um Locken mit Wicklern in die Haare zu bekommen ohne das eine Dauerwelle vorhanden war, hat die Frau zuerst das Haar gewaschen oder zumindest angefeuchtet. Zum stabileren Halt massierte sie sich nun einen Haarfestiger ins Haar. Jetzt begann die eigentliche Arbeit. Strähne für Strähne musste sie das Haar abteilen, um es dann Strähne für Strähne straff auf Wickler zu drehen. Wer nicht die ganze Nacht auf Wicklern schlafen und doch am Morgen Locken haben wollte, der griff zum Lockenstab. Ein Lockenstab war früher ein gefährliches Ding aus Metall, dass mit Glut erhitzt wurde. Die Frau wickelte nun eine Strähne um den Stab, wartete einige Sekunden, zog den Stab vorsichtig aus der Strähne und hatte so (hoffentlich eine Locke). Ungeübte Damen hat diese Prozedur so manches Haar gekostet, außerdem stank es immer nach versengtem Haar. Heutige Lockenstäbe sind elektrische Kleingeräte. Eine Hälfte ist aus Kunststoff, in dem die Elektronik untergebracht ist, die andere Hälfte ist nach wie vor aus Metall, heute allerdings Teflon beschichtet. Das einzige was erhalten blieb ist die Prozedur wie man zu den Locken kommt. Die gängigste Methode um sich Locken zu verschaffen, die die Natur vergessen hat, ist Föhn und Rundbürste. Hierfür muss dass Haar nur kurz angefeuchtet werden, eine Sprühflasche erweist da gute Dienste, man kämmt eine Strähne durch und wickelte sie dabei um die Brüste. Jetzt hält man für etwa dreißig Sekunden den Föhn auf die Strähne und wickelt nun die Strähne vorsichtig wieder aus, ohne zu ziehen, sonst ist die Locke gleich wieder weg. Spezialistinnen bringen es auf Rekordzeiten von fünf Minuten um sich eine hübsche Frisur mit Locken zu zaubern. Dabei ist natürlich die Praxis, das Talent und die Haarlänge entscheidend.

Ein Glätteisen ist wie der Name schon sagt, eher dafür geeignet vorhandene Locken zu glätten. Das Glätteisen wird also vorzugsweise die Klientel benutzen, die von der Natur mit Locken oder mit welligem Haar ausgestattet wurde.