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Ich gehe gerne zum Friseur weil …

29. Sep 2008 Autor: admin | Abgelegt in: Friseur

Ich gehe gerne zum Friseur, weil ich mir gerne eine Auszeit nehme und dabei das Angenehme mit dem Praktischen verbinde. Gibt es etwas Schöneres, als eine Kopfmassage? Damit beginnt der Besuch beim Friseur, beim Haare waschen darf ich mich zurücklehnen, die Augen schließen und meine Friseurin einfach nur mal machen lassen. Die Entspannung genieße ich sehr, und wenn ich dann auch noch gefragt werde, ob „es“ denn so recht sei, dann habe ich schon manchmal Mühe, überhaupt etwas anderes zu antworten, also nur ein wohliges „Hmmh“.

Aber meine Friseurin kennt mich schon, und weiß, welches Shampoo und welches Pflegemittel ich gerne haben möchte. Nach dem Waschen kommt die Frage: „wie immer?“, und ich genieße es sehr, nicht viel erklären zu müssen, denn Jenny, so heißt meine Stammfriseurin, weiß am besten, was zu mir passt. Wenn ich aber doch mal eine Veränderung haben möchte, dann berät sie mich.

Statistiken belegen, dass Frauen bei Liebeskummer ihre Haare abschneiden lassen wollen.

Zum Glück weigert sich Jenny jedes Mal standhaft. Wo sie aber immer gleich begeistert mitmacht ist, wenn ich den Wunsch nach Farbe habe. Ob Strähnchen eher unauffällig ausfallen sollen, oder Lichteffekte ins Haar zaubern sollen, ob sie blau, grün oder orange werden sollen, oder ob eher die dezente Variante mit einem oder zwei Tönen heller als die Naturfarbe … das Experimentieren macht uns beiden Spaß. Wenn die Wahl getroffen ist, und Jenny alles gemischt und gerührt hat, was sie braucht, um mir (meistens) zwei verschiedene Töne ins Haar zu zaubern, kommt die Konversation.

„Wohin geht es denn in den Urlaub?“, das ist wohl die typische Friseurfrage, die sie mir zum Glück nicht stellt.

Das würde auch nur Sinn machen, wenn ich nur alle halbe Jahre mal zum Friseur gehen würde. Stattdessen fragt sie mich doch tatsächlich, wie der Film war, den ich nach dem letzten Besuch anschauen wollte. Welcher Film, so frage ich mich, denn Jenny hat wohl ein besseres Gedächtnis als ich. Bewundernswert, wie sie, und wohl die meisten Kollegen und Kolleginnen ihres Berufsstandes, sich solche Sachen merken können. Oder machen Friseure sich über solche Tatbestände Notizen auf den Karteikarten, von denen der Kunde denkt, da steht nur die Bestellnummer der Coloration?

Wie dem auch sei, sie kennt sich aus in meinem Leben, und das ist gut so.

Schließlich vertraue ich ihr meine Haare an, und das macht man(n)/frau ja nicht so locker. Jetzt noch einen Blick in die aktuelle Fraueninformationspresse, nachlesen, wer grad mit wem, was in Königshäusern momentan so getrieben wird und was ich in der kommenden Saison tragen soll, und schon weiß ich wieder über alle wichtigen Dinge Bescheid. Jenny bringt nun noch das Finish auf meinem Kopf, das bedeutet, sie sprayt hier und zupft da, und macht noch irgendwas, damit es schön glänzt und schon bin ich wieder die Schönste in meiner Haut. Ich fühle mich wohl, sehe gut aus, rieche gut, bin entspannt und gut gelaunt.

Ein Friseurbesuch ist für mich die beste Medizin!

Geht es Euch ähnlich? Dann schreibt mir doch ein paar ähnliche Erfahrungen als Kommentar in diesem Artikel hinein!

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  • Friseur – ein Beruf mit Tradition

    8. Sep 2008 Autor: admin | Abgelegt in: Friseur

    Noch nie galt gutes Aussehen soviel wie in der heutigen Zeit. Eine positive Ausstrahlung, ein angenehmes, gepflegtes Äußeres können sowohl für die Partnersuche als auch für den Beruf von entscheidender Bedeutung sein. Damit man gut aussieht und sympathischer wirkt, kann die richtige Frisur entscheidende Pluspunkte beim Gegenüber bringen. Hier kommt der Friseur ins Spiel, der durch seine Arbeit soviel Einfluss auf das Aussehen und Körperpflege, neben der Gesundheit seiner Kunden hat wie kein zweiter.

    Die Geschichte des Friseurberufs ist eine lange. Bereits 3000 v. Chr gab es im alten Ägypten die ersten Friseurhandwerker. Später fand man auch dort die ersten Rezepturen für Haarfärbemittel wie beispielsweise „Henna“. Auch Rezepte für Haarentfernungsmitteln sowie Ratschläge zur Pflege der Haare und der Kopfhaut wurden schriftlich festgehalten.

    Friseur

    Um das Jahr 1800 v. Chr. bildeten sich in Mesopotamien die ersten Barbierstände hervor. Barbiere (frz. barbe – Bart) waren damals jedoch mehr als nur für die Verschönerungen der Körperbehaarung zuständig. Sie zogen zudem auch Zähne, behandelten Wunden und ließen Patienten zur Ader. Barbiere und Bader übten in dieser Zeit noch die gleichen Tätigkeiten aus, die neben dem Rasieren und der Haarpflege der Kunden oftmals auch chirurgische Eingriffe beinhalteten. Bader erhielten ihren Namen aufgrund der Tatsache, dass sie in großer Zahl Badestuben zur Erholung eröffneten.

    In den Jahren um 800 v. Chr. kamen auch Berufe wie die der Rasoren und Scherer auf, die in Klöstern ihrer Arbeit nachgingen. Im Jahre 490 v. Chr. wurden dann die ersten richtigen Friseurschulen in Perikles gegründet.

    Lange Zeit später, im 12. Jahrhundert, teilten sich die Berufe der Barbiere und Bader. Die Bader wurden zu einer einfachen Art von Ärzten und die Barbiere verschrieben sich zukünftig mehr der Körper- und Haarpflege. Zudem wurden auch immer neuere Gerätschaften für die Modellierung der Haare entwickelt, wie beispielsweise der Lockenbrennstab. Der Beruf des Barbiers und Baders gewann zunehmend mehr Achtung unter den einfachen Bürgern sowie in den Adelshäusern. Es bildeten sich Zünfte und immer mehr Menschen nutzten ihre Dienste.

    Seit dem 16. Jahrhundert brachte die Perückenmode ein neues Licht in die Welt der Frisuren. Es wurden Stände und später auch Verbände gegründet sowie gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Berufe der Barbiere und Bader geschaffen.

    In der Mitte des 19. Jahrhunderts bildete sich das moderne Friseurhandwerk heraus. Jedoch kamen damals die Friseure größtenteils direkt nach Hause zu den Kunden. Erfindungen wie der Haartrockner, die Dauerwelle, der elektrische Rasierapparate und die Arbeit mit Wasserstoffperoxyd entwickelten den Friseurberuf immer weiter und sorgten somit auch für mehr Kundschaft. Die Arbeit eines Friseurs stellt unterschiedliche Anforderungen an den Ausführenden. Er muss für diesen Beruf Kreativität, ein gutes Vorstellungsvermögen, Ausdauer sowie eine Unempflindlichkeit gegenüber den verschiedenen Chemikalien, mit denen er bei der Haarbehandlung arbeiten muss, mitbringen. Zudem sollte sich der Friseur darauf verstehen, jeden Kunden individuell beraten, auf ihn eingehen und ihn „unterhalten“ zu können, sofern dieser das wünscht.

    Zu den Aufgaben des Friseurs zählt, neben der generell im Voraus stattfindenden Beratung des Kunden, das Waschen, Schneiden und Föhnen der Haare sowie Haarbehandlung wie das Färben, Tönen der Haare. Darüber hinaus sind Techniken wie das Einarbeiten von Dauerwellen, Volumenwellen etc. in die Haare keine Verfahren, die von Laien durchgeführt werden sollten. Auch eine Glättung der Haare mittels Glätteisen, sollte man zumindest beim ersten Mal einen Profi überlassen. Eine noch recht neue Methode der Haarverschönerung ist die Haarverlängerung sowie Haarverdichtung.

    Neben diesen Leistungen bietet der Friseur dem Kunden auch Typ- und Farbberatungen an sowie Maniküre- und Pedikürebehandlungen. Viele Friseure arbeiten auch gleichzeitig als Visagisten. Heute gibt es für den Beruf des Friseurs viele Möglichkeiten der Weiterbildung, um somit im Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt qualifiziert zu bleiben.

    Zu Beginn der Friseursalons gab es für Männer und Frauen noch getrennte Salons. Heute gibt es das nur noch selten. Man findet auch immer mehr Geschäfte, die mit Angeboten wie „Cut ‘n’ Go“ für 15,00 Euro dem Kunden einen Haarschnitt inklusive Haarwäsche bieten und das anschließende Föhnen dem Kunden selbst überlassen wird. Dieses Geschäftsmodell lockt immer mehr Kundschaft in die Läden, da es günstig ist und schnell geht. Viele dieser Kunden kaufen auch die qualitativ hochwertigen Haarkosmetika nicht über einen Friseur, sondern direkt bei einem Friseurbedarf.

    Früher waren der Beruf des Baders und des Barbiers und später des Friseurs eher Männern vorbehalten. Erst im Laufe der Zeit gab es auch immer mehr Frauen, die sich diesem Beruf verschrieben. Heute gibt es viele junge Leute, Männer wie Frauen, die sich für das Berufsbild des Friseurs und/oder Visagisten interessieren. Auch wenn die Bezahlung verhältnismäßig schlecht ist, so kann man es doch schaffen, sich durch viel Fleiß und Talent in diesem Beruf einen Namen zu machen.

    Artikel und Bild ist Eigentum von R. Pustina, 2008

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  • Das Berufsbild Friseur

    10. Aug 2008 Autor: admin | Abgelegt in: Friseur, Frisuren

    Auf Google’s knol wurde ein sehr interessanter Artikel zum Thema Friseur veröffentlicht. Dabei beschreibt der Artikel nicht nur aktuelle Trends, sondern beschäftigt sich vielmehr mit der Entstehung des Berufsbild Friseur. Wussten Sie, dass bereits vor 25.000 Jahren Menschen in der Steinzeit Steine verwendeten um Bart- und Kopfhaar abzuschneiden? Oder das die alten Ägypter in den höheren Rängen ihren Bart blau färbten oder Blutegel verwendeten um die Haare schwarz zu färben?

    Der Beitrag beschäftigt sich auch mit der Zunft der Friseure und deren Ursprung bei den Bader, welche damals nicht nur für die Frisur sondern auch für die Fußpflege und diversen chirurigischen Eingriffen zuständig waren. Der Beruf Friseur war nicht immer so angesehen wie heute. Leider! Aber all das und noch viel mehr lesen Sie unter folgendem Link:
    Friseur und Frisuren 2009/2010

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